Ernährung:

 

In der Heimtierhaltung ist es die Aufgabe des Halters für den Weißbauchigel eine artgerechte ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, was nicht so ganz einfach ist.  In der Natur ernähren sich die Weißbauchigel größtenteils von Kleinsäugern und Insekten.

Deshalb sollte auch täglich Fleisch und Insekten auf dem Speiseplan stehen. Ich gebe meinen Weißbauchigeln rohes gewolftes Fleisch. Was sie da gerne fressen muss ausprobiert werden. Hier steht alles an Geflügel hoch im Kurs, aber auch Lamm und Pferd darf es sein. Hühnerherzen finden genauso reißenden Absatz wie Hühnerhälse. Frostmäuse werden auch gerne genommen.

Es darf alles gegeben werden, jedoch KEIN SCHWEINEFLEISCH.

An Insekten stehen hier Schaben, Heimchen, Grillen, Heuschrecken und Zophobas auf dem Speiseplan. Zum verwöhnen auch Mehlwürmer; die jedoch sparsam, da sie einen hohen Fettgehalt haben.

Gekaufte Insekten füttere ich ca. 2 Tage an und gebe sie dann in den Froster, um sie dann portioniert vor dem Verfüttern aufzutauen. So fällt vielen das Verfüttern von Insekten leichter. Mehlwürmer und Zophobas gebe ich lebend, auch mal eine Heuschrecke aus der Hand. Wer mit Krabbeltierchen gar nicht zurecht kommt, sollte sich die Haltung eines Weißbauchigels gut überlegen.

Trockenfutter steht hier auch auf dem Speiseplan, das ich im Freilauf und Terrarium verteile, so dass sie es sich erarbeiten müssen. Zu achten ist bei Trockenfutter, dass es einen hohen Fleischanteil beinhaltet und getreidefrei ist. 

Frisches Wasser muss jeden Tag zur Verfügung stehen.

Wenn die Jungtiere beginnen Trockenfutter zu knacken stellt man ihnen Kittenfutter zur Verfügung. Auch bei Igel mit zu geringem Gewicht kann es zur Verfügung stehen.

Handelsübliche Igelnahrung enthält zu viel Zucker und ist daher  für Weißbauchigel nicht geeignet

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Elfrun031 04.05.2017 mit Hope und Lindiw

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