Das Terrarium:

In der Heimtierhaltung hält man die Weißbauchigel am besten in Holzterrarien, die Wärme speichern und wenig Wärme abgeben. 

Für 1-2 Tiere eignet sich eine Größe von mindestens 150cmx60cmx60cm. Narürlich darf es auch größer sein. Es bietet sich an mit einer Etage zu arbeiten, was die Fläche vergrößert. Die Etage sollte über eine nicht zu steile Rampe für den Igel erreichbar sein.

Eine Wärmelampe an der Decke sorgt für die nötige Wärme, die Tagsüber bei ca. 24°C liegen sollte. Hierfür eignen sich Rotlichtlampen oder auch Heizstrahler.

Es sollte für Versteckmöglichkeiten gesorgt werden in Form von Häuschen, Korkröhren, Weidenbrücken, Kuschelsäckchen oder Tüchern, die keine Fäden ziehen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Ich verwende als Einstreu Buchengranulat. Möglich sind auch: Dinkel oder Hanfeinstreu. Letzteres kann aber im Knöpfchen der Männchen hängen bleiben und zu Entzündungen führen, was man bei der wahl bedenken sollte.

Damit sich der igel im Haus wohlig einrichten kann, kann man ihm Baumwolleinstreu oder Stroh zur Verfügung stellen. Das gleiche gilt für den Nestbau. Auf KEINEN Fall sollte man Heu verwenden, da es sich um die Beinchen wickeln und große Verletzungen herbeiführen kann.

Dem Igel sollte jederzeit ein Sandbad zur Verfügung stehen, wofür sich hervorragend Chinchillasand eignet. Ich verwende feinkörniges Katzenstreu gemischt mit Chinchillasand, da die Igelchen gerne dort ihr Geschäft verrichten und es sich somit super sauber halten lässt. Das heißt aber nicht, dass der Igel alles in seinem Sandbad/Toilette verrichtet, sondern auch außerhalb. Deshalb bitte jeden Tag das Terrarium säubern.

Der Freilauf:

Da der Weißbauchigel ein sehr lauffreudiges Tier ist, ist es wichtig für Auslauf zu sorgen. Ideal ist es, wenn man diesen mit dem Terrarium verbindet, so dass der Igel frei seinen Aufenthaltsort wählen kann. Auch hier stelle ich Versteckmöglichkeiten zur Verfügung, so dass der Igel auch tagsüber dort schlafen kann.

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