Abschied nehmen...

Gehe jeden Gang mit mir, besonders den letzten.

Sage dann nicht, ich kann nicht,

ich liebe Dich bis zu meinem letzten Atemzug,

bis meine Augen sich schließen.

Ich gehe getrost von dieser Welt,

wenn ich Deine Hand in meiner letzten Stunde spüre

und sie mich zärtlich streichelt

und wenn ich Deine leise Stimme höre,

die sanft zu mir spricht:

Ich liebe Dich

Dann fällt mir der Abschied leichter...

Abschied von einem geliebten Tier nehmen wird nie leichter, egal wie oft man ein Tier einfach tot auffindet oder ob man es in den Tod begleitet. Aber es gibt eine Geschichte, die Trost spendet.

Die Regenbogenbrücke

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.

Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land
mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.

Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss,
gelangt es zu diesem wundervollen Ort.

Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken,
und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.
Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.

Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück: 
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander,
bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.
Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß.

Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.
Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!

Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen,
gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen. 
Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküsst,
deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell,
und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes,
der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.

Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke
und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein...

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Dusty war mein Seelenkater. Kennen gelernt haben wir uns bei meiner Tierschutzarbeit und es war Liebe bei uns beiden auf den ersten Blick. Noch heute fehlt er mir mit seiner anhänglichen Art.

Seline war ein sehr anhängliches liebes Igelchen, das einfach fehlt.

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An Adara habe ich von Anfang an sehr gehangen. Sie hatte mein Herz im Sturm erobert, als sie ankam und sofort 3 Mäuschen verdrückte und sich sofort bei mir zu Hause fühlte. Ich weiß auch, dass sie auf mich wartete, als ihre Stunde geschlagen hatte, sich von mir verabschieden wollte. Sie starb 10 Minuten später in meinen Armen, als ich vom Frühdienst nach Hause kam. Sie war ein Traumigelchen in jeder Beziehung.

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Auch Fellah ist ein Igelmädchen, das hier schmerzlich vermisst wird. Sie war so zutraulich, dass sie mich bei jeder ihrer Geburten von Anfang an hat schauen lassen, im Vertrauen, dass ich ihr und ihrer Babies nichts antun werde. Sie hat sich sogar beim Stillen das Köpfchen kraulen lassen. Ein Traum an Igel.

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Nadim war ein toller Igelmann, der leider nicht alt werden durfte. Er war einfach nur lieb und selbstverständlich vermisst man so einen tollen Kerl.

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Halim wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Er war ein Notigelchen, das hier sein Zuhause bekam und es einfach mit seiner netten, zutraulichen Art dankte. Ich hätte ihn liebend gerne länger bei mir gehabt.

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Timon war der Seelenigel meines Mannes. Die beiden liebten sich abgöttich und er wird schmerzlich vermisst. Leider durfte er nur knappe 2 Jahre werden, dann mussten wir ihn erlösen.

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Domino war ein Schatz. Ein ruhiger, lieber Kater, der meinem Mann sehr zugetan war. Mich brauchte er nur, wenn er krank war, was leider öfter mal vor kam, denn er litt an Harngrieß, der immer wieder auftrat. Als seine Nieren versagten, mussste er eingeschläfert werden.

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Genau auf den Tag drei Wochen nach dem Tod ihres Papas Domino musste ich auch meine über alles geliebte kleine Bahati gehen lassen. Ein Gang, der nur weh getan hat und der mir auch heute noch die Tränen in die Augen treibt. Sie war ein so bezauberndes Katzenkind.

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Helena kam als Notigelchen zu mir, ein Traum von einem Igelchen. Leider durfte sie nicht alt werden, was einfach nur weh tat. Mein Wissen, dass sie bei mir endlich ein Igelleben führen durfte macht das Vermissen etwas einfacher, aber ein Verlsut ist sie doch.

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Farid kam hier bei mir auf die Welt und verzauberte mich von Anfang an. Schnell war klar, dieser liebenswerte Kerl bleibt. Als ich ihn mit 5 Jahren gehen lassen musste, war das hart und er hat eine Lücke hinterlassen.

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Tara wird hier nie vergessen werden. Ein Notigelchen, bei dem ich mich noch heute frage, wie ein Tier, das so schlecht gehalten wurde so viel Vertrauen zu einem Menschen fassen kann. Sie schenkte so viel Liebe, hat mir so viel gegeben. Als sie ging war das für mich ein Verlust, der tief saß. Sie war einfach ein kleiner Sonnenschein.

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Samir war ein Gemütsigel. Nichts brachte ihn aus der Ruhe. Er war immer da, wenn es Abend wurde, holte sich seine Leckerlis ab. Ein freundliches Tier.

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Elvys war farids bester Freund. Die beiden waren unzertrennlich, machten alles zusammen. Elvys kam zu mir, als sein Frauchen die Igelhaltung aufgegeben hat. Er war nur liebenswürdig und so schmusig. Gerne schlief er bei mir auf der Schulter ein, nachdem er mir erst ausgiebig den Hals geputzt hatte. Er ging nur ein paar Monate nach Farid, was mich sehr traurig machte.

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Roxanne wurde in einem Parkhaus gefunden. Trotz diesem Schicksal war sie ein bezauberndes und zutrauliches Igelmädchen, das, als es die Augen für immer verschloss ein Tal von Tränen hinterließ. Die Zeit mit ihr war einfach wunderschön.

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Cara, eine entzückendes Igelmädchen, das hier sehr geliebt wurde und auch liebevoll in den Tod begleitet wurde. Sie hinterlässt eine Lücke.

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2020 war ein bitteres Jahr. Ich musste einige Igelchen gehen lassen. Auch Bridget schloss nach kurzer Krankheit für immer ihre Augen. Sie war ein Seelenigel für mich und deshalb war es besonders schwer, als sie in meinen Armen ihren letzten Atemzug gemacht hat. In meinem Herzen hat sie einen festen Platz.

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Der Text auf dem Bild sagt alles. Vala kam, sah und siegte. Sie hatte eine lustige Art und sorgte für manchen lauten Lacher. So ein Wesen hinterlässt einfach eine Lücke.

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Talisay war das glücklichste und zufriedenste Igelchen, wenn ich mit im Freilauf saß. Sie holte sich immer ihr Leckerli aus der hand und auch für Streicheleinheiten war sie immer zu haben. 2 Jahre waren einfach zu kurz, aber auch intensiv.

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Qumaira war ein kleines Traumigelchen mit eigenem Kopf; auf ihre Art einfach liebenswert.

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Oonagh zu verlieren war eine unheimlich schmerzvolle Erfahrung. In den drei Jahren kam sie immer, um mich zu begrüßen. Zophobas liebte sie und die klaute sie gerne auch ihren Freundinnen aus dem Maul. Da kannte sie gar nichts. Die Zeit mit ihr war einfach schön und hat Spuren in meinem Herzen hinterlassen.

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Mahala zu verlieren tat einfach nur weh, weil sie einen wundervollen Charakter hatte, der einem vollkommen vereinnahmte. 

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Isolde... die ist einfach nicht mit zwei Worten abzuhandeln. Sie kam mit 5 Jahren zu mir, weil sie alleine einfach nicht sein wollte und das Fressen einstellte. Die Halterin wollte keine weiteren Igel mehr und ließ sie schweren Herzens bei mir. Die alte Dame blühte auf. Sie war ein Igel mit starkem Charakter, die zwar nicht scheu war, aber anfassen war so gar nicht ihr Ding. Im Terra eroberte sie sich ihr Häuschen und wer da mit ihr schlafen durfte bestimmte sie. Es wurde so lange genufft, bis die unerwünschte Igeldame das Weite suchte. Was sie liebte war der kleine Nachwuchs. Wenn ich den suchte war er immer bei ihr zu finden. Das war einfach entzückend. Nie hätte ich gedacht gedacht, als ich sie mit 5 Jahren übernahm, dass ich noch 3 Jahre Freude an ihr haben würde. Das war einfach schön, sie noch so lange glücklich und zufrieden zu sehen.

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Chenoa trat mit 8 Wochen in mein Leben. Sie sah mich an und ich wusste, sie ist mein Seelenigel. Vom ersten Augenblick an kam sie gelaufen, wenn sie mich sah, holte sich ein Kraulen unterm Kinn ab und natürlich auch ein Leckerli. Machte ich Terra und Freilauf sauber, Chenoa war da. Auch da gewöhnte ich mir an, ihr etwas Leckeres mit zu bringen. Natürlich sah ich, dass sie kleiner und schwächer wurde, dass sie alt wurde. Aber sie war fit und agil bis auf die letzte Woche... da baute sie richtig ab trotz allem Futter, das ich für sie im Angebot hatte. Am letzten Abend konnte ich sie für nichts mehr begeistern und mir war klar, sie wird mich verlassen. Am nächsten Tag hatte sie die Augen für immer geschlossen; friedlich eingeschlafen. Ich bin dankbar für die Jahre, die sie an meiner Seite war. Die Lücke, die Chenoa hinterlässt ist riesig. Aber ich weiß, eines tages werde ich ohne Tränen an unsere Zeit zurück denken.